Meine Interessen
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Gedanken zu Hartz IV

Artikel in der NN zu Armut in Nürnberg vom 21.10.06


Ausflug zum Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände


Näheres: www.vorratsdatenspeicherung.de

Ich bin auch dagegen!


Mehr beidseitige Radwege an Hauptstraßen in Nürnberg!

Beispiele:
Äußere Bayreuther Straße zwischen Leipziger Platz und Ziegelsteinstraße; 
Friedrich-Ebert-Platz und Bucher Straße; 
Johannis- und Schnieglinger Str.;
Kirchenweg; 
Freigabe aller Einbahnstraßen für Radfahrer in der Gegenrichtung.

Keine ständigen Zwangswechsel über die Fahrbahn zu Radwegen auf der anderen Fahrbahnseite!
Zumindest nicht ohne Absicherung durch Ampeln!
Bei Gefährdung der Radfahrer durch rücksichtslose Autofahrer muß in Zukunft der Autofahrer den Beweis der Nichtgefährdung führen und nicht umgekehrt!

www.adfc.de


Hartz IV - Gedanken hierzu...

"Hartz IV ist offener Strafvollzug" so der Manager der dm-Kette, Götz Werner

Bei der Durchsicht verschiedener Zeitungsartikel und Kommentare ist mir halt aufgefallen,
dass durchweg der Eindruck entsteht, die Arbeitslosen, vor allem die Langzeitarbeitslosen, trügen die
alleinige Schuld für ihre Situation, und müssten daher unter massivem Druck gesetzt werden.

Jedoch ist die Wahrheit eine andere.
Nun erwarten Sie sicherlich, liebe Leser, daß ich sage,
es sind die Arbeitgeber daran schuld, wenn es hierzulande
über 4 Millionen Arbeitslose gibt.

Die Wahrheit ist die, daß auch die Firmen unter einem
fast schon erdrückenden finanziellen Druck stehen,
der durch strukturelle Gründe sowie durch die
Globalisierung entstanden sein dürfte.


Aber in keinem der (Insolvenz?-)Fälle wird er durch die
Belegschaft verursacht!

Deswegen finde ich es wahnwitzig, alle Schuld auf die Arbeitnehmer
schieben zu wollen; Arbeitsplatzverluste ist an sich schon eine Blamage für sie.

Ich finde es im Falle von Mercedes-Crysler schon mal gut, daß auch die Manager
auf 10 Prozent ihrer Gehälter verzichten werden. Jedoch ist
festzustellen, daß dieser Verzicht von ihnen spielend leicht zu verschmerzen ist.
Er könnte ohne weiteres um einiges höher sein.

Ein Arbeitnehmer bezieht sicherlich kein Gehalt von etlichen hunderttausend Euro pro Jahr!
Ein Verzicht von 10 Prozent ihrer wesentlich niedrigeren Gehälter (oder schon Hungerlöhne?)
bedeutet für viele von ihnen der finanzielle Ruin!
Und wenn Arbeitnehmer dann entlassen werden, dann müssen sie oft, ab 2005 in der
Regel, mit Sozialhilfe auskommen! Und das ist lächerlich wenig!!!

Wovor ja die Manager von großen Firmen (s. o!) dann trotz 10 Prozent Gehaltsverzicht,
ja dann wohl gefeit sind...

Und: Hätte man im Bundestag besser überlegt, dann hätte man einen besseren Zeitpunkt für diese
Hartz-IV-Reform gewählt!
Wo sind denn die Arbeitsplätze, in denen die Arbeitslosen vermittelt werden sollen?!?
In den Wirtschafts-Aufschwung-Zeiten nach 1945 hätte diese Reform besser gepaßt, als jetzt!
Da gab es ja wirklich Arbeit für alle!

Liebe Politiker!
Viele Arbeitslose können für ihre Situation GAR NICHTS!

Macht sie bitte nicht auch noch zu Tätern!


Schlußanmerkung: Ob es durch die Reform zu Arbeitserleichterungen
in der Arbeitsverwaltung und Sozialämtern kommt, mag ja gut sein. Jedoch
wird die eigentliche Problematik davon ja wohl nicht berührt werden, dass dann
die Menschen unverschuldet in finanzielle Not und Armut geraten.
Hilfe dagegen bietet z. B. die Caritas in Nürnberg an!

Norbert Raps


FM-Turm in Nürnberg

Das ist der Nürnberger Fernmeldeturm im Südwesten der Stadt, direkt am Europakanal.
Er ist mit 292 m Höhe der dritthöchste Fernmeldeturm Deutschlands, 
nach Berlin und Frankfurt a. M.
Sogar der Münchner Olympiaturm ist 3 Meter niedriger!

Man hat hier von 182 m Höhe einen Super-Ausblick auf die Stadt 
-  hätte, wenn das Drehrestaurant und die 
Aussichtsplattform nicht 1992 geschlossen
worden wären. 
Seitdem hat sich kein neuer Pächter für diese tollen Aussichtspunkte mehr gefunden und 
der Turm dient nur noch als Sendemast (hätte man billiger haben können).
1999 hat man zwar gemunkelt, hier eine Riesen-Millenniumsfete zu veranstalten und
anschließend die Plattformen für besondere Anlässe freizugeben, doch diese Pläne wurden
bald wieder verworfen, da der Lift im Unterhalt zu teuer käme.

Wer von meinen Homepagebesuchern hätte Verbindungen zu Unternehmen, die in der Lage wären, 
Zeit und Geld zu investieren, um
die Turmrestaurants zu renovieren sowie zu betreiben, trotz teurer Lift- und
Instandsetzungskosten?
Bitte beim Betreiber des Turms, der Deutschen Telekom, melden!
Ansonsten könnte der Stadt Nürnberg für alle Zeit ein
Publikumsmagnet verloren gehen.


 

Ja, auch ich habe Interessen: nämlich, daß ich so lange wie möglich gesund bleiben kann in einer Umwelt, die auch den Schwächeren beistehen sollte. Und in der nicht nur große Kapitaleigner ihre Interessen wahren können, sondern auch die Arbeitnehmer und sozial Schwachen. 


Da ich recht gerne mit dem Fahrrad unterwegs bin, hätte ich hier einige

Fahrradtouren-Vorschläge um Nürnberg

anzubieten.


 

Ich habe wirklich Angst davor, dass ich in allen meinen Lebensbereichen vom Kapital beherrscht werde, worauf heutzutage vieles hindeutet. Man braucht nur auf die Macht der Banken und Versicherungen hinzuweisen. Viele Entscheidungen unseres Lebens werden von diesen Institutionen stark beeinflußt. Woher wir unser Geld bekommen, wo ich mein Fahrrad hinstelle und mit welchem Schloß ich es sichere, und wie teuer mein Fahrrad z. B. sein darf, alles dies wird vorgeschrieben. Sogar wieviel Geld ich verdiene, welche Gehälter mir mein Chef auszahlen kann, wird von Banken bestimmt.

 


Anstatt in eine kirchliche Karfreitagsliturgie zu gehen, machten Stefan B. aus Stuttgart und ich mal was ganz anderes: Für nur 2,50 Euro schauten wir uns das neue Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg an, während es draußen in Strömen regnete.  Dabei machte ich von meinem Digiknipser Gebrauch und diese Fotos. 

(Zum Vergrößern diese Bilder jeweils anklicken. Danke!)

Karfreitag06 002.jpg (110958 Byte)   Karfreitag06 007.jpg (117944 Byte)  Karfreitag06 012.jpg (118579 Byte)

Das war schon atemberaubend, was es da auf diesem Rundgang über die Zeit des Dritten Reiches zu sehen und zu hören gab!

 


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Stand: 30. September 2013

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