Radtouren um Nürnberg

... die EINZIGE Fahrradwaschanlage in Bayern!
Einfachreinigung DM 5,00 
Reinigung mit Bürsten DM 7,00;
immer mit Trocknen! 

Dann seid ihr fit für die folgenden Radtouren.

 

1. Tourenvorschlag:

Radtour ins Knoblauchsland nach Neunhof zum dortigen Schloßpark

Ausgangspunkt: Friedrich-Ebert-Platz, Nürnberg.

Von hier fahren Sie über den Inneren Kleinreuther Weg (er beginnt hinter dem türkischen Imbiß in der Grünanlage) bis dahin, wo dieser an einem kleinen gelben Haus unter Bäumen endet und links für PKWs in die Juvenellstr. übergeht. Hier ist ein kleiner Fußgängerbereich mit Bänken, auf denen immer Leute sitzen. Links an diesem gelben Haus vorbei geht es weiter; hier beginnt der eigentliche Kleinreuther Weg (nicht mehr der "Innere"!). Weiter vorbei an "Comet", "Bäcker Kamps" bis zur Kreuzung mit dem Nordring. Weiter geradeaus, vorbei an TeVi, über die Ampel bei der AVIA-Tankstelle (hier können Sie sich schon mal mit Getränken eindecken), dann beim Bäcker Döllner (linker Hand) rechts der Vorfahrtstraße folgen. Sie befinden sich nun im etwas ländlicherem Teil von Nürnberg, dem Stadtteil Kleinreuth.

Jetzt geht es weiter links in die Lohestraße (Vorsicht, der Autoverkehr ist hier auch manchmal intensiv und die Einmündung ist gefährlich!). Links erscheinen Reihenhäuser und rechts schon die Felder der Bauern. Sie spüren schon jetzt, wie die Großstadt-Hektik langsam nachläßt und der bedächtigeren Lebensart Platz macht. Weiter gehts geradeaus, bis zur Kreuzung mit der Marienbergstraße; hier ist eine Ampel, bei der Sie auf dem gelben Signalknopf drücken müssen, sonst werden Sie hier nie über diese Straße kommen, denn der Verkehr - zum Flughafen! - flutet unablässig.

Überqueren Sie dann die Straße und steuern Sie geradeaus auf die Häuser des Vorortes Lohe zu: An der ersten Einmündung müssen Sie zunächst geradeaus weiterfahren, bis Sie dann hinter den beiden Fachwerkhäusern an der nächsten Einmündung links abbiegen müssen - diese liegt direkt am Gasthof-Hotel "Schlötzer", in dem Sie auch einkehren können, so Sie schon Hunger verspüren (der F.-Ebert-Platz liegt ja auch schon ca. 6 km hinter Ihnen!). Dann weiter geradeaus nach Almoshof weiterfahren - irgendwann liegt dann auch das Almoshofer Schloß zu Ihrer Linken - dann hinter dem Metzgerladen Grötsch nach rechts ab in die Irrhainstraße fahren. Auf dieser bleiben wir - trotz mehrmaliger Abzweigungen und Kurven - bis wir in Kraftshof sind. Und - wir kommen dann direkt an der Landebahn des Nürnberger Flughafens vorbei und sehen, wie Flugzeuge starten und landen! Dies ist gerade für Kinder interessant.


Das nächste Dorf, auf das wir stoßen, ist Kraftshof. An derjenigen Einmündung, wo es nicht mehr geradeaus geht, fahren wir links genau in Richtung Dorfmitte, vorbei am Friedhof (hier halblinks orientieren!) und vorbei am 5-Sterne-Restaurant "Schwarzer Adler" und, links daneben, der "Alten Post". (Im Schwarzen Adler einzukehren lohnt sich nur für Radler mit einer dicken Brieftasche! Wir empfehlen für ein schmaleres Budget andere, preiswertere Gasthöfe.) Gleich dahinter tut sich der Blick auf zur alten Wehrkirche, die als beliebteste Kirche für Hochzeiten gilt - vor allem im Hinblick auf den 9.9.99!

Immer geradeaus geht es jetzt weiter, vorbei an den alten Bauernhäusern, die für einen recht romantischen und heimeligen Eindruck hier sorgen, was gar nicht ins Bild einer Großstadt paßt. Dann stoßen wir auf eine Straße, die von links kommt und es dann wieder nicht mehr geradeaus geht. Im Hintergrund liegt eine Pferdekoppel, und es geht halbrechts weiter über ein enges Brücklein aus Kraftshof raus. (Vorsicht vor dem Autoverkehr, dem man hier in die Quere kommt - am besten, wir schieben die Fahrräder über den danebenliegenden Holzsteg.) Wir folgen der Straße, auf der wir uns befinden, über eine S-Kurve, und schon sehen wir über die Felder das nächste Dorf auf uns zukommen - Neunhof. Rechts neben der Straße können wir auch sicher den doppelten Fachwerkgiebel des dortigen Schlosses sehen - unserem Ziel.

Auf der Straße fahren wir weiter mitten ins Dorf hinein, an der Abzweigung "Beim Kriegerdenkmal" sowie vor dem Gasthaus Grüner Baum halbrechts, an der Metzgerei vorbei. Nach etwa zwei Häusern kommt ein großes Tor in einem Fachwerkbau und ein Hinweisschild "Schloßpark Neunhof". Ja, durch dieses große Tor schieben wir das Fahrrad hindurch - hier muß man absteigen - und befinden uns mitten im Park, der im Sommer durch seine Blumenpracht besticht. Und wenn wir Rast machen auf einer der vielen dortigen Bänke, kann es sein, daß wir beim Essen von bis zu 20 Katzen beobachtet werden.

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Irrhain (Kraftshof), Gasthof Grüner Baum, Gaststätte Altes Forsthaus und Gaststätte Zur Tenne (alle drei in Neunhof).

Nun können Sie wieder den gleichen Weg zurückfahren oder weiter Richtung B 4 nach Boxdorf und Großgründlach fahren (hier gibt es auch ein Schloß). Zurück geht es entweder über einen Feldweg. ab der Straße Boxdorf-FÜ-Sack nach links nach N-Buch. Und ab Buch kommen wir über die Irrhainstraße wieder zurück nach Nürnberg zum Ausgangspunkt.

Fahrtstrecke: etwa 20-25 km; kaum Steigungen, ruhige Strecken.

 

2. Tourenvorschlag:

Radtour über das Pegnitztal und Tiergartenwald 
nach Nürnberg-Brunn, ca. 45 km


Ausgangspunkt: ebenfalls Friedrich-Ebert-Platz, Nürnberg.

Ab Friedrich-Ebert-Platz fahren wir auf der etwas stärker befahrenen Archivstraße in Richtung Osten. Wo die Archivstraße in einer Kurve nach rechts in die Pilotystraße übergeht, fahren wir geradeaus zur Meuschelstraße weiter. Zur Rechten liegen drei Wohnblocks der Joseph-Stiftung (im ersten wohne ich), der Lebensmittelladen Andreas Hahn und das Büro dieses Vermieters.
Weiter
geht's auf der Meuschelstraße, die relativ wenig befahren, aber ziemlich zugeparkt ist, an schönen und hohen Jugendstil-Altbauten vorbei.
 
Wir passieren dann etwa vier
Rechts-Vor-Links-Kreuzungen, bis dann die Ampel an der Kreuzung Rollnerstraße kommt. Hier geht's nach rechts weiter auf der Rollnerstraße, erst mal Richtung Stadtmitte über die Kreuzung mit der Pirckheimerstraße, dann den Berg hinauf zum Maxtor. Dort an der Ampel überqueren wir die Kreuzung und halten uns erst rechts, dann nach links zu den "Sieben Zeilen" - hier stehen am Hang genau sieben Häuser. Den Berg runterfahren bis zum Laufer Schlagturm, an der Ampel die Innere Laufer Gasse überqueren, weiter runter die Grübelstraße (Achtung: holpriges Pflaster! Langsamer fahren!) und vorbei an der Uni-Mensa, direkt hinter der Pegnitzbrücke (Hoher Steg) links abbiegen und vor der Stadtmauer rechts rein, am Krakauer Haus vorbei weiter. Nach einer Rechtskurve am Jugendhaus Tratzenzwinger wieder links und nochmal über die Pegnitzbrücke, links neben dem Cinecittà-Kinocenter abbiegen, Schild Richtung Radweg Pegnitztal-Ost beachten! 

Eine unübersichtliche S-Kurve unter der Stadtmauer (auf Fußgänger und andere Radler achten!) führt uns direkt an die Pegnitz, die hier zusätzlich von zwei Straßenbrücken überquert wird. Hinter der letzten Brücke gehts weiter links zum Fahrradweg an der Wöhrder Wiese, auf der links vom Weg immer irgendwelche Leute Fußball spielen und von Mai bis Oktober das "Erfahrungsfeld der Sinne" stattfindet. Dann geht es wieder unter der Brücke des Wöhrder Talübergangs durch, direkt nach den Sicherungsbarrieren biegen wir wieder links ab und fahren hoch zum Wöhrder Talübergang. Hier genießt man einen schönen Blick über den Wöhrder See hin zum Noricus-Hochhaus und dem neuen Business-Tower, dem mit 34 Stockwerken bisher höchsten Geschäftshochhaus in Bayern. Wir folgen dann dem Hinweis Pegnitztal-Ost weiter, bis wir am Mögeldorfer Langseebad-Eingang angelangt sind. 

Hier verlassen wir diesen Radweg und fahren nach rechts den Berg hinauf, vorbei an etwas luxuriöseren Häusern. Wir fahren so lange weiter, bis vor uns das Post-SV-Hallenbad auftaucht. Davor biegen wir nach links in die Ziegenstraße ein, die weiter vorne nach einer Rechtskurve in eine andere Straße nach links übergeht. Wir fahren auf den Radweg geradeaus weiter, einen kleinen Hügel hinunter und dann nach rechts auf den weiteren Radweg, immer schön am PSV-Zaun vorbei. Irgendwann kommt dann das Sack-Ende der Langseestraße, auf der wir dann weiterfahren und die Kreuzung mit der Mögeldorfer Hauptstraße und das Mc-Drive erreichen. 

Hier überqueren wir die Hauptstraße und fahren dann geradeaus weiter in die Prutzstraße, über die S-Bahn-Brücke und immer geradeaus weiter, in die verkehrsberuhigte Wohnstraße, die zwischen den Häusern mäanderförmig verläuft. Danach fahren wir halblinks in den Wald hinein. Wir fahren auf diesem Waldweg, bis wir auf eine Wegkreuzung treffen, an der rechter Hand ein Zaun liegt. 

Jetzt verlassen wir endlich das besiedelte Stadtgebiet. 
An dieser Wegkreuzung biegen wir wieder links ab und folgen dem Wald-Hauptweg solange, bis es nicht mehr geradeaus geht. Hier wieder links und dann gleich wieder rechts. Hier folgen wir der Hochspannungsleitung und bleiben jetzt grundsätzlich weiter auf diesem Weg. Auch an der jetzt folgenden Wegkreuzung, an der sich auch unsere und eine weitere Hochspannungsleitung kreuzen, und die wir nach etwa 4 km erreicht haben, fahren wir weiter geradeaus nach dem Schild Richtung Birkensee. 

Der Weg macht eine lange Rechtskurve; etwa nach weiteren 3 km kommt eine kleine Kreuzung, wo wir dann rechts abbiegen, und bei der nächsten Kreuzung links abbiegen (hier wieder ein Schild Richtung Birkensee). Hier vernehmen wir auch deutlich den Lärm von der Autobahn A 9 am Nürnberger Kreuz. Nach etwa 200 m überqueren wir diese Autobahn und sehen dann die ganzen Verteilerstraßen von oben. Nach dieser Brücke kommt eine Linkskurve, und es geht bergab. Wir fahren diesen Weg solange geradeaus durch den Wald, bis eine Wegkreuzung kommt, an der eine Tafel mit einem Wegeplan aufgestellt ist. 

An dieser Kreuzung biegen wir rechts ab und fahren solange weiter, bis wieder eine Einmündung kommt. Hier wieder rechts (links sieht man die Brücke der A3 über den Weg) und den Berg hinauffahren. Oben gehts wieder links, und dann über ein paar Kurven solange weiter fahren, bis wir aus dem Wald hinausfahren. Man kann da schon die ersten Häuser von Brunn sehen. Ich hatte zunächst angesichts der Wiesen und Fluren erstmal das Gefühl, ich bin im Bayerischen Wald! Solange weiterfahren, bis rechts wieder eine Einmündung kommt;  ein asphaltierter Weg führt über einen Hügel direkt nach (Nürnberg-!)Brunn hinein. In diesem idyllischen Ort gibt es sogar eine Pension! Aber in drei Ausflugslokalen können wir erstmal eine Vesperpause einlegen. Guten Appetit!

Wenn wir satt sind und uns in diesem idyllischen Ortsteil von Nürnberg etwas ausgeruht haben, können wir auf dreierlei Art wieder zurück nach Nürnberg fahren: a) den Radweg nach Fischbach über die Felder, b) den Höhenweg über den Tiergartenwald nach N-Zabo oder c) die Hauptstraße über den Brunner Berg, die aber nicht ganz so stark befahren ist. Das Besondere an der Lage von Brunn: Dieser Ort ist von den drei Autobahnen A 9, A 6 und A 3 vollständig eingeschlossen!

Wir entscheiden uns für die letztere - erst müssen wir ein Stückchen (1 km) das Fahrrad schieben, bis wir oben auf dem Brunner Berg sind, aber dann geht es beinahe 3 km im Schuß direkt nach N-Fischbach. Wir kommen beim Sportheim neben der A 9 an der Straße Fischbach-Altdorf raus. 

Wir wollen ja wieder zurück nach Nürnberg und fahren nach rechts über die Autobahnbrücke und dann direkt durch den Ort Fischbach - Vorsicht, diese Ortsdurchfahrt
hat's in sich, kurvig und relativ stark befahren! Erst kurz vor der Auffahrt zur B 4 fängt der Radweg linker Hand an. Es geht weiter durch N-Altenfurt - mal mit, mal ohne Radweg. An der Kreuzung mit der Oelser Straße fängt der Radweg wieder an, und es geht weiter bis zum Frankenzentrum, das als Zwischenziel dient - oder, je nach Fitneß, als vorläufiges Endziel. 

Jetzt kann man quer durch Nürnberg (Radweg durch Langwasser, Messezentrum, Münchner Straße, Regensburger-, Dürrenhofstraße, Wöhrder Wiese, Mensa, Sieben Zeilen, Maxtor, Vestnertorgraben etc. ) zurück zum F-Ebert-Platz fahren - 
oder, wenn man müde ist, ein Stück mit der U-Bahn fahren und das Fahrrad mit hineinnehmen (außer in Stoßzeiten! Bitte Kinderkarte fürs Fahrrad mitlösen!). Als U-Bahn-Zielpunkt kann man alle Stationen ab Hauptbahnhof bis Gostenhof auswählen, die von der U1 nach Fürth angefahren werden. Dann den restlichen Weg mit dem Fahrrad bis Friedrich-Ebert-Platz fahren. Schön, aber auch anstrengend war es!

Fahrtstrecke: etwa 40-45 km; einige Steigungen, nicht immer ruhige Strecken. Bitte dazu einen ganzen Tag einkalkulieren!

 

Viel Spaß bei diesen Radtouren!

zurück

Homepage